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Mit der Maus auf die markierten Daten fahren und Hint abwarten; klicken, um die Termine in Ihren Kalender zu übernehmen. in der PresseLob der Berner Zeitung für meine Website...die CVP Köniz sollte sich ein Beispiel nehmen an ihrem Parlamentskandidaten Adrian Zimmermann: Die Website des Informatikers aus Oberwangen ist anschaulich, aktuell, vielseitig und multimedial (adiforparlament.ch). RSS/NewsletterSie möchten die Neuigkeiten auf Ihrem Desktop angezeigt erhalten? Versuchen Sie den RSS Dienst Den RSS-Feed können Sie mit LinksMeine sportlichen Aktivitätenwww.cvp-koeniz.ch www.koeniz.ch Nachrichten über Köniz im 'Bund' |
09.04.2011
Ein Beispiel Ökonomische und Ökologische Fakten zur Installation von Photovoltaik (PV) Panels Die Ausgangslage Mein fiktiver Haushalt mit Ingenieurbüro verbraucht im Jahr elektrischen Strom von 13200kWh. Oder 13.2MWh! Die Aufteilung nach Niedertarif und Hochtarif ist ziemlich ausgeglichen bei 50%. Mir wird dafür rund CHF 2600.00 inkl. Mehrwertsteuer und Gemeindeabgaben verrechnet. Der Niedertarif beträgt inkl. Netznutzung, Förderabgabe und Gemeindeabgabe 11.5 Rappen/kWh. Zum Hochtarif (tagsüber von 07:00 bis 21:00 Uhr) 22.5 Rappen/kWh. Dazu kommt noch der Grundpreis (CHF 14.00/Monat und die Mehrwertsteuer von 7.6%). Lohnt es sich aus ökonomischer Sicht, den Strom selbst mit PV-Modulen zu produzieren? Welche Rolle spielt die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) dabei? Wieviel Strom soll ich produzieren? In unserem Beispiel verzichten wir auf eine Überproduktion von Strom und damit auf die Abhängigkeit der KEV. Unser Ziel ist es also, rund 80% des Stroms selbst zu produzieren. Dazu benötigen wir PV-Module auf einer Fläche von ca. 10m2. Wir produzieren damit also rund 10.5MWh Strom/Jahr im Wert von rund CHF 2000.00! Die Rechnung wird also rund CHF 2000.00/Jahr tiefer sein. Wir können also eine Anlage im Betrag von CHF 17000.00 inkl. Installation in ca. 8-10 Jahren amortisieren. Die meisten PV-Modulhersteller liefern eine Garantie von ca 95% innert 10 Jahren, 80% innert 25 Jahren. Die Anlage kann aber auch nachher noch problemlos betrieben werden. Stimmt diese Rechnung sowohl im Sommer als auch im Winter? Nein, natürlich nicht. Während im Winter an trüben Tagen ca. 0.5kWh mit voller Leistung produziert werden können, sind es an sonnigen Sommertagen 7 oder mehr kWh pro Quadratmeter. Selbst wenn wir unsere Anlage auf 80% des Strombedarfs auslegen, haben wir im Sommer zuviel und im Winter zuwenig Strom. Können wir dem entgegenwirken? Ja! Zumindest zum Teil. Statt die bekannten Stromfresser Waschmaschine, Geschirrspüler od. Tumbler in der Nacht laufen zu lassen, sollten wir den Strom im Sommer dann brauchen, wenn er verfügbar ist: am Tag! Im Winter, wenn wir massiv weniger Strom erzeugen, verschieben wir den Einsatz solcher Geräte wieder in die Nachtzeit (wenn möglich). Damit können wir einen Grossteil der im Sommer zuviel produzierten Energie verbrauchen. Warum wird soviel über die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) gestritten? Zum einen haben die grossen Stromproduzenten und ihre Lobbyisten kein Interesse, die Stromproduktion zu dezentralisieren bzw. aus der Hand zu geben. Sie verdienen daran nichts und versuchen natürlich, ihre Pfründe zu schützen. Zudem sind die AKWs günstige Anlagen für deren Betreiber mit einem hohen Profit (ca. 3Rappen/kWh Produktionskosten). Wie wir jetzt aus der Presse feststellten, trägt aber der Steuerzahler das Risiko, nicht der Betreiber. Zum Anderen zeigt obiges Beispiel auf, dass eine wirtschaftliche Produktion von Strom durch PV-Anlagen nur mit der KEV zu erreichen ist. Wirklich? Letztlich könnte man aber mit der KEV den ökonomischen Nutzen verbessern. Eine PV Anlage könnte so fast mit Sicherheit deutlich unter 10 Jahren amortisiert werden, wenn die Stromüberproduktion verkauft werden kann. Es liegt an uns, zu entscheiden, ob wir diesen Weg gehen wollen. Allerdings bleibt zu sagen, dass auch ohne KEV ein kostendeckender Betrieb einer PV Anlage möglich ist. Dieses Verhältnis wird sich noch verbessern, wenn die Stromkonzerne ihre Drohung wahr machen, den Strompreis wegen nun fehlender neuer AKWs massiv zu erhöhen. Bei selbstproduziertem Strom sparen Sie sich aber nicht nur den Strompreis sondern auch die Netznutzung... Sie entscheiden! Sowohl mit dem Bau von PV-Anlagen als evt. auch an der Urne bei der Wahl ihrer Vertreter. Und nochwas: berücksichtigen Sie doch auch die Sparmassnahmen in Ihrem Haushalt. Ich habe meinen Strombedarf ohne Komforteinbusse mit zahlreichen bekannten Methoden um ca. 30% reduziert! In obigem Beispiel wäre das rund 800 Franken/Jahr. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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