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21.11.2009
In einem Artikel der BZ schrieb Frau Merkle, man könne die Wahlen auch im Internet gewinnen. Vielleicht, aber nicht in Köniz...
In Ihrem Artikel vom 6. November 2009 schreibt Frau Merkle, die 'Wahlschlacht ist auch per Internet zu gewinnen'. Das mag für die USA und evt. für andere Länder oder Regionen gelten. In Köniz ist das definitiv nicht wahr. Eine professionelle Analyse nach der Wahl wäre sicherlich sehr interessant. Das Medium Internet dient im Wahlkampf als Informationsquelle von Konkurrenten, Medien und einigen wenigen Wählerinnen und Wählern. Für die ersten beiden Gruppen ist natürlich eine aktelle Website eines Kandidaten eine nützliche Informationsquelle. Was tut er? Was schreibt er? Wie denkt er? sind die Fragen, die man hier evt. beantworten kann. Meine Motivation, eine Website zu erstellen läuft nicht darauf hinaus. Ich will den Wählerinnen und Wählern nicht nur mein Gesicht in einem Hochglanzprospekt zu Wahl stellen, sondern das, was dahinter ist. Wer mir seine Stimme gibt, soll wissen, was er kriegt. Zugriffe auf die Websites Ich habe statistische Informationen von mehreren Websites. Die Zugriffe unterteile ich in Hackerzugriffe, Suchmaschinenzugriffe, nutzlose Zugriffe und Zugriffe des Zielpublikums. Die Anteile lassen sich mit geeigneten Massnahmen verschieben, aber nicht um Grössenordnungen verändern. Keine der politischen Parteien und keine/r der KandidatInnen hat sich erfolgreich bemüht, dafür etwas zu unternehmen*). Ich habe es versucht und der Erfolg war marginal. Bei einer Site von mickrigen wenigen hundert Zugriffen täglich ist das 'Grundrauschen' höher als der Nutzen. Wenn ich nun die Benutzerzähler anschaue, stelle ich fest, dass keine einzige Partei sich im Internet von der anderen abhebt. Das liegt einerseits am schlechten Angebot, andererseits wohl am Unwillen des Zielpublikums, sich im Internet zu informieren. Zum Vergleich: ein Onlinebeitrag in einem Fachmagazin ergibt einige zehntausend Hits pro Tag, ein Beitrag in der BZ beispielsweise ergibt wenige 100 Hits... Die BZ macht keine Links und verschenkt so das Potenzial, das Frau Merkle (BZ) an meiner Site gelobt hat: '...sollte sich ein Beispiel nehmen an ihrem Parlamentskandidaten Adrian Zimmermann: Die Website des Informatikers aus Oberwangen ist anschaulich, aktuell, vielseitig und multimedial'. Wenigstens hat sie die angesprochenen Websiten im Text erwähnt. Mit den heutigen Renderingtechniken wäre das kaum ein Problem, den Artikel für Print und HTTP adäquat (das heisst zumindest mit klickbaren Links) aufzubereiten. Aber wir werden es vermutlich irgendwann erleben.. Würden die Parteien ihre Positionen im Internet erklären, mit Hintergrundmaterial erläutern, Links und Videos einbauen, könnte man die Könizerinnen und Könizer überzeugen statt überfahren. Die ideologischen Schlagworte allerdings gehören dann nicht mehr dazu: diese kann man schon jetzt in den Geschichtsbüchern nachlesen, wenn man will. Die Entwicklung geht, wie Frau Probst von der BZ in 'Vier Bisherige müssen zittern' schreibt, in Köniz hoffentlich in eine andere Richtung. Der Wahlkampf ist nicht im Internet zu gewinnen Alle meine Analysen zeigen in eine Richtung: Die Parteien geben sich keine Mühe, ein wirklich aktuelles Angebot im Internet zu präsentieren und wo kein Angebot ist, ist auch keine Nachfrage. Den Hochglanzprospekt muss ich nicht als Abklatsch ins Internet stellen. Warum sollten Surfer sich sowas antun? Einige Ausreisser nach oben und nach unten gibt es natürlich auch. Wie aber gewinnt man die Wahlen in Köniz? Wenn ich das wüsste... jede Stimme zählt! Nichts desto trotz: jede Stimme zählt! In einer Woche ist Wahltag! Computermuffel? Für alle Computermuffel habe ich noch das hier, das mir als Informatiker nur allzusehr aus dem Herzen spricht. Wäre ich dabeigewesen, hätte ich doch auch bei einigen Punkten aufstehen müssen. Mein E-Mail taugliches Handy zB. liegt rum (für Software-Demos), ich telefoniere mit einem minimalen M-Budget Handy.... ;-) Herzlich euer Adrian Zimmermann, Kandidat der CVP für das Gemeindeparlament Köniz *) die mögen das anders sehen; Ich könnte das aber schon näher und nachvollziehbar begründen, wenn ich denn wollte....(die liebe Konkurrenz) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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