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19.11.2009
Im Rahmen des Raumentwicklungskonzeptes REK hat auch die APW Empfehlungen abgegeben. Dabei ignoriert sie die den erklärten Willen der Bevölkerung.
Wangentalstrasse Im Abschnitt 'Verkehrsraum Wangental' (Seite 3) steht: Wangentalstrasse verkehrsberuhigen (nur Zubringer, Fuss- u. Schulwegverbindung). Das hatten wir schon mal. Und zwar hier: http://www.adiforparlament.ch/msg/20090901 und hier: http://www.adiforparlament.ch/wangentalstrasse/. Es ist unglaublich, mit welcher Ignoranz hier die Bürgerinnen und Bürger 'beschissen' werden sollen. Ein NEIN scheint die APW nicht akzeptieren zu können. Oberwangen und Niederwangen haben entschieden: die Höchstgeschwindigkeit soll herabgesetzt werden (das ist mit der Beschränkung auf 60km/h auch geschehen) und Schluss. An der Situation hat sich seit März 2008 nichts geändert. Ausser vielleicht, dass die Autobahn jetzt wieder durchgängig offen ist, ein Flüsterbelag eingebaut wurde und neue Schallschutzwände installiert wurden. Das hat zu einer Entlastung der Wangentalstrasse und des Lärmpegels (auf ein akzeptierbares Mass) geführt! Wie früher schon mal gesagt: die Zugslinie parallel zur Autobahn dürfte etwas leiser sein... Eine übermässige Gefährdung konnte schon damals nicht festgestellt werden. Im Gegenteil: der motorisierte Verkehr auf der Wangentalstrasse ist nach wie vor sehr rücksichtsvoll, wie ich bei meinen täglichen Fahrten mit dem Rad selbst feststellen kann. Landorfstrasse Weiter hat die APW im gleichen Abschnitt den Begriff 'Velosicherheit Landorfstrasse' aufgenommen. Ich habe nun tatsächlich keine Ahnung, was das soll: Die Landorfstrasse hat einen breiten Radstreifen, der auch mitgeputzt wird, weil er nämlich nicht baulich abgesetzt ist sondern 'lediglich' mit einer gelben gestrichelten (und somit überfahrbaren) Linie markiert ist. Die Strasse überdies ist breit und übersichtlich und für den Radverkehr absolut phantastisch. Wenn nur alle Strassen so wären... Was die APW hier möchte, kann nichts mit Velosicherheit zu tun haben. Freiburgstrasse Die Velosicherheit auf der Freiburgstrasse scheint der APW nicht so wichtig zu sein. Hier ist nämlich kein Kommentar zu finden. Gerade im Bereich von Thörishaus bis eingangs Niederwangen ist es äusserst gefährlich! Die Strasse ist eng, ein Radstreifen existiert nicht bzw. nur in ganz kurzen Abschnitten und wenn man mit dem Rad schön am rechten Rand fährt, wird man zentimeternah überholt (wegen Gegenverkehr) und fährt man etwas weiter weg vom Rand, riskiert man nebst einem Hupkonzert, dass man überfahren wird. Besonders gefährlich wird es bei den verkersberuhigenden Schwellen, weil sie die Aufmerksamkeit der Fahrer absorbieren. Dass zahlreiche breite Lastwagen hier Probleme verursachen, macht die Strasse für Radfahrer nahezu zum Todeskommando. Im REK ist zudem aufgeführt, dass im Wangental weitere Industrie angesiedelt werden soll. Das bringt zwangsläufig Mehrverkehr auf der Freiburgstrasse. Diese Thematik scheint die APW nicht zu interessieren. Da könnte man sich ja 'die Zähne ausbeissen'... Hier muss etwas geschehen! Die Freiburgstrasse benötigt durchgängige Radstreifen und über weite Teile auch ein Trottoir! An der Kreuzung (beim Zentrum Niederwangen) und bei der Ausfahrt aus Oberwangen (und nur da!) sind Kreisel nötig! Die Maximalforderung der APW, die selbst für die Ausfahrt aus dem Firmengelände Schär-Trojahn AG noch einen Kreisel verlangt (und weitere) ist schlicht unrealistisch und auf Verkehrsbehinderung ausgelegt. Die APW ist eine private Interessengruppierung! Die APW wird getragen durch die drei Ortsvereine Niederwangen, Oberwangen, Thörishaus. Weder die APW noch die Ortsvereine sind demokratisch legitimiert. Es sind reine private Interessenverbände! Und wie Figura zeigt, nicht gewillt, demokratische Entscheide zu akzeptieren. Zum Thema Freiburgstrasse hat die APW auf der Website einen Kommentar. Es ist allerdings unklar, was der aktuelle Stand ist und wann der Kommentar geschrieben wurde. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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